Feldenkrais und seine Methode

Moshe_FeldenkraisMoshé Feldenkrais (1904 – 1984) ist mit 14 Jahren von der Ukraine nach Palästina, später Israel, ausgewandert. Um sich Geld zu verdienen, arbeitete er auf den Baustellen von Tel Aviv. In dieser Zeit kam es immer wieder zu körperlichen Auseinandersetzungen mit den gleichaltrigen Arabern. Moshé und seine Freunde setzen dabei Jiu Jitsu ein. Er war damit jedoch unzufrieden und entwickelte seine eigene Variante, die er auch lehrte.

Nach dem Abitur ging er nach Paris, studierte Elektrotechnik, Mechanik und anschließend Physik bis zur Promotion. In Paris begegnete er auch Kanō Jigorō, den Begründer des Judo. Als erster Europäer erlangte er 1936 den schwarzen Gürtel. Von Paris ging er 1940 nach Großbritannien, wo er für die Marine arbeitete. Auf dem Deck eines U-Bootes rutschte er aus und zog sich eine Verletzung zu – genau an dem Knie, das zuvor schon einmal gebrochen war. Die Ärzte rieten zu einer Operation, was er jedoch ablehnte. Stattdessen versuchte er mit seinen Kenntnissen über Physik und dem menschlichen Körper, mit der Situation umzugehen. In dieser Zeit entwickelte er die Ideen für die später nach ihm benannte Methode.

1951 kehrte er zurück ins neu gegründete Israel. Bald darauf ließ er sich in Tel Aviv nieder und lehrte seine Feldenkrais-Methode nun hauptberuflich.

Zu Berühmtheit kam er, als er dem israelischen Premier David Ben Gurion dazu verhalf, Kopfstände zu machen. Ben Gurion litt unter starken Rückenschmerzen. An manchen Tagen musste er seine Gäste sogar im Liegen empfangen. Mit Feldenkrais gelang es ihm, die Verspannungen schrittweise zu lösen.

In den 60er, 70er und 80er Jahren stellte Feldenkrais seine Idee in ganz Europa und Nordamerika vor und bildete Lehrer aus, die ihrerseits zur Verbreitung der Methode beitrugen.

Worauf basiert die Methode? Feldenkrais war der Überzeugung, dass Körper und Geist eine Einheit bilden, mit dem Nervensystem als Nahtstelle. Wenn man aber durch den Geist über die Nerven die Muskulatur steuert, dann sollte es auch möglich sein, über die Muskeln den Geist zu beeinflussen. Bei der nach ihm benannten Feldenkrais-Methode führt man neue, ungewohnte Bewegungen aus, beobachtet sich dabei und lernt/erforscht, wie der eigene Körper die Bewegungen ausführt.

Beispielsweise kann man sich aus dem Stand in einer eleganten, flüssigen Bewegung in den Schneidersitz bringen, ohne große Anstrengung. Das ist etwas, was im Alter, bei Unsportlichkeit oder nach einer Verletzung schwer fällt. Durch die Beobachtung des eigenen Körpers, durch die Erfahrung der neuen Bewegung und durch das Erfolgserlebnis entsteht schrittweise ein anderes Bild des eigenen Körpers im Kopf.

Feldenkrais wird eingesetzt bei der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten, bei Rückenschmerzen, von Sportlern zur Verbesserung von Bewegungsabläufen, zur Stressbewältigung und Gesundheitsvorsorge usw.

Feldenkrais selbst verstand seine Methode als Lernmethode.


Quellen: SWR 2 Wissen, Youtube, Wikipedia

Terra Preta

Was ist das? Terra Preta scheint einer der fruchtbarsten Böden überhaupt zu sein. Es sind schwarze Erden die im Amazonasbecken vorkommen und menschlichen Ursprungs sind.

Die ältesten Funde sind 5000 Jahre, die jüngsten 500 Jahre alt. Mit dem Eintreffen der Europäer in Amerika und dem enormen Bevölkerkungsschwund der Ureinwohner scheint das Wissen um die Herstellung der Terra Preta verloren gegangen zu sein. Es ist bis heute nicht ganz klar, wie diese Erden entstanden sind.

Vermutlich haben die Ureinwohner allen Abfall einfach in große Tongefäße geworfen, die vor oder in der Nähe der Behausungen standen. Es finden sich Essensreste, Fäkalien (menschlich und tierisch), Fischgräten, Knochen, Kohle (vermutlich von den Kochstellen), Holz und Pflanzenreste sowie Tonscherben. [Nicht erforscht ist, ob auch menschliche Überreste auf diese Weise „recycled“ wurden.]

Die Holzkohle bindet den Geruch, der Deckel auf dem Tongefäß bewirkt den Luftabschluss und die Wärme sorgt dafür, dass der Fermentationsprozess schnell abläuft. „Aerobe Fermentierung“ ist die chemische Umwandlung von Stoffen durch Baktieren ohne Sauerstoff.

Terra Preta Nova. Heute wird geforscht, wie die schwarze Erde mit modernen Mitteln hergestellt werden kann. Dazu gibt es Pilotprojekte:

Im botanischen Garten Berlin muss jedes Jahr ein enormer Betrag aufgewendet werden, um Grünschnitt zu entsorgen. Andererseits wird viel Geld für Dünger und andere Zusatzstoffe ausgegeben. Jetzt wird erforscht, ob sich diese Kosten reduzieren lassen, wenn ein Teil des Grünschnitts und die Fäkalien, die durch die Besucher anfallen, in Terra Preta umgewandelt werden.

Im Hamburger Hauptbahnhof ist seit 2012 eine öffentliche Toiletteneinrichtung in Betrieb, die Fäkalien getrennt sammelt. Der Urin wird anderweitig genutzt, die Feststoffe zusammen mit Kohle zu Terra Preta verarbeitet.


Quellen: SWR2 Wissen, Wikipedia, Terra Preta Program

Der Madoff-Skandal

Das Lipstick-Building. Madoffs Unternehmen belegte drei Etagen.
Das Lipstick-Building in New York. Madoffs Unternehmen belegte drei Etagen.

2008 wurde das bislang größte Schneeballsystem der Geschichte in den USA bekannt: Die Madoff-Affäre. Anleger fürchteten um ihr Geld, insgesamt etwa 68 Milliarden Dollar. Im Juni 2009 wurde Madoff zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt.

Vorgeschichte. Madoff gründete 1960 die Firma Bernard L. Madoff Investment Securities LLC. Das Unternehmen trat als Market-Maker auf, handelte also Aktien direkt an der Börse. Madoffs Schwiegervater, Saul Alpern, führte ihm die ersten Kunden zu, die Ihre Aktienkäufe und -verkäufe über Madoff abwickelten. Durch den frühen Einstieg in die Automatisierung durch Computertechnologie konnte das Unternehmen geringere Transaktionsgebühren verlangen und war damit günstiger als die Konkurrenz.

Madoff hat Aktienhändlern sogar 1 Cent pro Aktie bezahlt, wenn die Transaktionen über seine Firma durchgeführt wurden. Ein lukratives Angebot, so dass das Transaktionsvolumen stetig wuchs. Nach 10 Jahren war Madoff bereits einer der größten Akteure an der Wall Street. Das Computersystem, das die Firma mit entwickelt hat, wurde die Basis für die elektronische Börse NASDAQ. Später stieg Madoff sogar zu deren Vorsitzenden auf.

Neben dem Geschäft des Market-Makings gründete Madoff eine Investment Management-Abteilung. Diese hatte die Aufgabe, sich um den eigenen „Madoff Hedge Fonds“ zu kümmern. Doch statt zu investieren, wurde über die Jahre ein riesiges Schneeballsystem aufgebaut.

Ponzi-Scheme. Ein Schneeballsystem funktioniert so: Von Investoren wird Geld eingesammelt, wobei sehr gute Erträge in Aussicht gestellt werden. Diese sind jedoch frei erfunden und werden nicht wirklich erwirtschaftet. Vielleicht wird das Geld tatsächlich angelegt, aber erreicht keinesfalls die erwarteten Werte. Erträge werden ausgezahlt oder gleich einbehalten und neu „investiert“. Wenn ein Investor seine Gewinne ausbezahlt haben will oder sogar ganz aussteigen will, wird die Summe aus dem Gesamtvolumen entnommen. So lange mehr Geld ein- als ausbezahlt wird, läuft das Schneeballsystem weiter.

Die englischsprachige Welt verwendet statt Schneeballsystem den Begriff „Ponzi-Scheme“, benannt nach Charles Ponzi, der 1920 in New York ein berühmt-berüchtigtes Schneeballsystem aufgebaut hat. Wenn er auch die Idee nicht erfunden hat, ist sein Name doch als Begriff geblieben.

Und bei Madoff? In den 70er Jahren, in denen Madoff sein System anfing, wurden Investoren zwischen 18% und 15% Rendite versprochen. Dabei trat Madoff nie selbst an Investoren heran. Das Geld wurde über andere Gesellschaften zugeführt, den Feeder Funds („Zuliefer-Fonds“). Ein Fonds ist das eingesammelte Geld vieler Investoren. Der Feeder Fund wiederum investiert alles Geld in einem anderen Fonds.

Avellino & Bienes. Zu den ersten Gesellschaften, die einen Feeder Fund betrieben, gehörten Avellino & Bienes. Die beiden ehemaligen Angestellten der Firma von Madoffs Schwiegervater taten sich zusammen, sammelten Kunden und überredeten sie, ihr Geld bei Madoff zu investieren. Für jedes Vermitteln erhielten sie von Madoff eine Gebühr.

Wenn man in den USA Investmentberater tätig ist und mehr als 15 Kunden hat, muss man bei der SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) registriert sein. Avellino & Bienes kamen auf ca. 3200 Kunden. Die ungewöhnlich hohen Zinsen und der Umstand, dass keine Eintragung für die Firma vorlag führte dazu, dass die SEC ein Ermittlungsverfahren einleitete. 1992 mussten Avellino & Bienes ihr Geschäft einstellen. Bienes sagte aus, dass etwa 454 Millionen Dollar bei Madoff investiert war. Das Geld wurde von Madoff Securities zurückgefordert, die Kunden ausbezahlt und der Fall war erledigt. Die SEC forschte nicht weiter bei Madoff nach.

Wie konnte Madoff 454 Millionen zurückbezahlen? Zu dem Zeitpunkt hatte sein System bereits viel potentere Geldgeber gefunden. Die Summe, die er verwaltete, stieg in die Milliarden.

Wie ist der Betrug abgelaufen?

1) Erfundene Transaktionen. Wie alle Fonds erhielten auch die Kunden bei Madoff eine Übersicht darüber, welche Aktienkäufe und -verkäufe durch den Fonds getätigt wurden. Diese Listen wurden immer nur auf Papier ausgewiesen und per Post geschickt, auch im Internet-Zeitalter. Andere Hedge Fonds hatten da schon längst auf E-Mail umgestellt. Die Papierlisten hatten jedoch einen Vorteil: Madoff konnte sie immer einen Tag später erstellen und dann rückdatieren. Wenn eine Aktie an einem Tag stark stieg, konnte man einfach behaupten, am Tag zuvor gekauft zu haben. Ganz so, als wenn man nach dem Ausgang eines Pferderennens einfach behauptet, auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.

2) Exklusivität. Madoff trat nie direkt mit Kunden in Kontakt und konnte sich so die Aura des „Börsenmagiers“ aufbauen. Im Prospekt des Feeder Funds durfte der Name Madoff nicht auftauchen. Somit blieb sein eigener Fonds privat und außerhalb jeglicher Aufsicht und Kontrolle. Für Madoff war es außerdem wichtig, dass seine Kunden untereinander nicht wussten, wer bei ihm Geld angelegt hat. Jeder hatte so das Gefühl, einen exklusiven Zugang zu haben.

3) Komplexität. Gefragt, wie er stetig Gewinne an der Börse erwirtschaften konnte, beantwortete Madoff mit der Split Strike Strategy. Keiner der Kunden hat sich je die Mühe gemacht, nachzurechnen, ob damit diese Gewinne möglich waren.
[Split Strike geht so: Man kauft einen Korb von Aktien von einem Index, um das Risiko zu verteilen, und sichert mit Optionen den Wert ab. Eine Option ist die verbindliche Zusage, an einem bestimmten Tag eine Aktie zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen zu können. Beispiel: Wenn der Aktienpreis $91 war, verkauft man dazu noch die Option, dass jemand anders in einer Woche die Aktien für $95 kaufen kann. Zusätzlich kauft man die Option ein, die Aktien für $87 verkaufen zu dürfen. Somit liegt der Wert der Aktien garantiert zwischen $87 und $95. Wiederholt man das Vorgehen Woche für Woche, entspricht die Wertsteigerung der des Indexes, minus der Optionen, also der Versicherung.]

4) Langjährige Erfahrung. Madoff konnte immer vorweisen, dass er schon lange mit Aktien handelt, ein alter Hase, der alle Tricks kennt. Man könne nicht so lange im Geschäft sein, wenn alles nur Betrug wäre. Und tatsächlich lief sein Schneeballsystem sehr lange. Das lag unter anderem daran, dass viele Kunden, insbesondere die Stiftungen, das Geld langfristig angelegt hatten.

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Frank DiPascali

5) Fragen unerwünscht. Wann immer einzelne Kunden kritische Fragen stellten, wurden diese abgewiesen. Auch bei scheinbar harmlosen Fragen wie die, ob man die Transaktionen auch elektronisch bekommen könnte. In solchen Fällen gab es einen Anruf von Madoffs Finanzleiter Frank DiPascali, der die Kunden einschüchterte. „Wenn Sie keine Geschäfte mehr mit uns machen wollen, zahlen wir Sie morgen aus und dann sind Sie raus.“ Damit signalisierte er den Kunden, dass man auf Ihr Geld nicht angewiesen war und wer aus dem Fonds aussteigt, vielleicht nicht wieder einsteigen kann (→ Exklusivität). Die Kunden zogen die Fragen zurück. Lieber weiter Geld verdienen als Fragen stellen.

Wirklich nachgerechnet wurde 1999. Harry Markopolos war Portfolio Manager bei Rampart Investment Management. Die Geschäftsführung von Rampart fand heraus, dass ein Kunde, Access International Advisors (AIA Gruppe), in Kontakt zu einem Hedge Fonds Manager war, der beständig Gewinne erwirtschaftete. Dieser Manager war Madoff. AIA stellte Rampart die Daten von Madoff zur Verfügung, und Markopolos wurde beauftragt, ein ebenso gutes Finanzprodukt zu erstellen. Doch nach vier Stunden Rechnen kam Markopolos zu dem Schluß, dass das nicht möglich war, und es sich bei dem Madoff Hedge Fonds um Betrug handeln musste.

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Harry Markopolos

Alle Schlußfolgerungen übergab Markopolos 2001 der SEC, die jedoch nicht handelte. Markopolos setzte seine Untersuchungen fort und übergab 2005 ein weiteres Dokument mit dem Titel „der weltgrößte Hedgefonds ist ein Betrug“. Unter anderem legte er dar, dass Madoff mehr Aktienoptionen gekauft haben musste als überhaupt existierten. Wieder reagierte die SEC nicht. Markopolos ging zur Presse, aber auch zwei viel beachtete Artikel bewirkten nichts.

Kollaps. Das System Madoff brach erst Ende 2008 zusammen, als die Finanzkrise viele Investoren dazu brachte, ihr Geld aus dem Fonds zu nehmen, da sie selbst wiederum ihre Investoren auszahlen mussten. Madoff versuchte, durch die Manager der Feeder Funds neue Investoren zu finden, aber es kam zu wenig zusammen.

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Bernhard „Bernie“ Madoff

Madoffs Söhne Mark und Andrew leiteten derweil das Market-Making Geschäft. Am 10. Dezember 2008 forderte Madoff von ihnen 170 Millionen als Bonus aus dem Firmenvermögen. Die beiden verweigerten die Auszahlung und stellten ihn zur Rede. Madoff gestand ihnen, dass er „erledigt“ wäre: „Es war alles eine einzige große Lüge.“ Die Söhne erstatteten daraufhin Anzeige gegen ihren Vater. Die Verhaftung erfolgte am Tag darauf. Am 29. Juni 2009 wurde Madoff zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt.

Von den 4800 Kunden erhielten immerhin die Hälfte ihr Geld in vollem Umfang zurück, wenn man von der entgangenen Verzinsung und den Steuerzahlungen auf nicht erwirtschaftete Einkünfte absieht. Im Zusammenhang mit der Affäre kam es zu drei Selbstmorden, darunter auch der älteste Sohn, Mark Madoff.


Quellen: The Madoff-Affair, Wikipedia

Marshall McLuhan

Marshall McLuhan (1911-1980) war ein Geisteswissenschaftler, der sich mit Medien und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigt hat. Er gilt als der Begründer der Medientheorie.

Er hat zwei Begriffe erfunden, die sich bis heute gehalten haben und immer wieder gerne verwendet werden: „Das Medium ist die Botschaft“ und „das globale Dorf„.

„Das Medium ist die Botschaft“ ist eine extrem verkürzte Zusammenfassung der eigentlichen These McLuhans:
Das Medium verändert die Gesellschaft viel stärker als die einzelnen Botschaften (Nachrichten), die mit dem Medium übermittelt werden.

Mit der Veränderung der Gesellschaft meint er, dass neue Medien die Wahrnehmung verändern. Ein Beispiel: Vor der Erfindung des Buchdrucks wurde ein großer Teil der Informationen direkt von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Der Informationsaustausch war praktisch immer eine soziale Interaktion. Das neue Medium Buch hat einen ganz anderen Charakter: Es ist massentauglich. Information ist kein knappes Gut mehr sondern kann günstig reproduziert werden. Information wird visuell, während zuvor auch andere Sinne angesprochen wurden. Und: Auch wenn man sich natürlich über Texte austauscht, liest doch jeder für sich allein. McLuhan zieht daraus den Schluss, dass die Drucktechnik das Visuelle und den Individualismus fördert und prägt.

„Das globale Dorf“ (The global village). In seinem 1962 erschienenen Buch „Die Gutenberg-Galaxis: Das Ende des Buchzeitalters“ schreibt McLuhan, dass Bücher durch elektronische Medien abgelöst werden. Damit würde dann auch eine Abkehr vom Individualismus und der visuellen Kultur einhergehen. Durch die neuen Möglichkeiten werden Sprechen und Hören wieder mehr in den Vordergrund treten. Dies würde eine neue Form der Kultur mit sich bringen, die er „das globale Dorf“ bezeichnet. Individualität würde zurückgedrängt und ein Bewusstsein für globale Verantwortung gestärkt. Sein Entwurf der elektronischen Medien beschrieb in gewisser Weise das Internet, 30 Jahre vor dessen Erfindung. Für viele gilt er daher als Visionär.

McLuhan musste sich vielfach für seine Ideen rechtfertigen. Vor allem wurde ihm vorgeworfen, unsachgemäß zu vereinfachen und den Begriff „Medium“ zu überdehnen. Klarstellen musste er auch, dass er seiner Zukunftsvision keineswegs positv gegenüber stand.

Und heute? In den modernen Medienwissenschaften haben sich die beiden vorgestellten Thesen nicht gehalten. Allerdings üben sie nach wie vor große Anziehungskraft aus, und wenn ein neues Medium hinzukommt – wie jüngst die Smartphones – dann wird wieder bei McLuhan nachgelesen.


Quelle: SWR 2 Wissen, Wikipedia, MarshallMcLuhan.com

Rasenmähroboter

Roboter im Haushalt. Es hat lange gedauert, bis Roboter im Haushalt angekommen sind. Rasenmähroboter scheinen die ersten zu sein, die es auf breiter Fläche (haha) geschafft haben.

Roboter werden im allgemeinen gerne mit Hightech in Verbindung gebracht. Davon kann jedoch kaum die Rede sein, da die aktuellen Modelle nur über wenige Sensoren und eine einfache Steuerung verfügen. Erstaunlich ist daher umso mehr, wie gebrauchstauglich die Maschinen mittlerweile geworden sind.

Funktionsweise. Der Roboter startet von seiner Ladestation und fährt am Führungskabel entlang durch den Garten. Erst bei Erreichen des Kabelendes wird mit dem Mähen angefangen. Wenn der Roboter gegen ein Hindernis fährt, bemerkt er dieses, rollt ein wenig zurück, dreht sich in eine zufällige andere Richtung und fährt wieder los. Ebenso wird zufällig die Richtung gewechselt, wenn der Roboter auf das äußere Begrenzungskabel fährt.

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Irgendwann muss der Akku des Roboters wieder aufgeladen werden. Ist dieser Zustand erreicht, stellt der Roboter beim nächsten Überfahren des Führungskabels das Mähen ein und fährt zur Ladestation zurück. Der Roboter kann sich so selbstständig um die eigene Energieversorgung kümmern.

Üblicherweise kann man einstellen, wann in der Woche der Mäher arbeiten soll. Man definiert Zeitfenster und Arbeitstage.

Nachteile/Probleme. Fallobst, Steine, Laub, Kinderspielzeug, Rindenmulch und andere Störfaktoren können dazu führen, dass die Klingen des Mäher beschädigt werden. Eigentlich wie beim herkömmlichen Rasenmäher auch, allerdings sind die Messer i.d.R. viel kleiner und damit weniger widerstandsfähig.

Tiefe Pfützen können die Elektronik des Mähers beeinträchtigen. Natürlich sind Rasenmähroboter nicht anfällig für Regen, auch nicht für einen richtigen Schauer. Wenn jedoch die Feuchtigkeit zu viel wird, wird empfohlen, den Mäher nicht zu betreiben.

Zu langes Gras schafft der Mäher nicht. Rasenkanten bleiben gerne mal stehen, weil der Mäher nicht darüber fahren kann.

Kälte ist für den Akku des Rasenmähers nicht förderlich, daher müssen Ladestation und Mäher zum Winter abgebaut werden. Im Frühjahr besteht dann das Problem, dass der Rasen vielleicht schon wieder zu hoch geworden ist, bevor der Mäher wieder seine Arbeit aufnehmen kann.

Also? Alle modernen Maschinen sind mit Extraaufwand verbunden. Roboter machen da keine Ausnahme. Trotz der aufgelisteten Nachteile und Probleme macht es durchaus Sinn, einen Rasenmähroboter zu betreiben, besonders dann, wenn große Flächen vorhanden sind. Roboter sollen Zeitersparnis bringen, und genau das tun sie.

Hepatitis C Crackdown?

Hepatitis – Was ist das? Hepatitis ist ganz allgemein eine Erkrankung der Leber. Es gibt bakterielle Krankheiten, aber am häufigsten kommen Virusinfektionen vor.

[Viren kurz erklärt: Viren sind sehr viel kleiner als Bakterien. Im Gegensatz zu Bakterien sind Viren nicht lebendig. Es sind nur Moleküle (DNA/RNA in einer Proteinhülle), die so angeordnet sind dass sie in eine Zelle eindringen und diese dazu bringen, Kopien des Virus anzufertigen. Dabei überlebt die Zelle i.d.R. nicht. Um die Viren selbst zu zerstören, gibt es bisher kein Mittel. ]

Man unterscheidet bei Hepatitisviren zwischen A, B, C, D, E.

A und B sind akute Krankheiten, für die es jedoch Impfstoffe gibt. D kommt nur vor, wenn B ausgebrochen ist, kann also durch Impfung verhindert werden. E kommt selten vor; seit 2012 wird hierfür in China ein neuer Impfstoff gestest.

Bleibt Hepatitis C, der als sehr gefährlich gilt. Hierfür gab und gibt es keine Impfung. Die Krankheit ist chronisch. Bis zu 170 Mio Menschen weltweit tragen die Viren in sich. Nach 15 bis 30 Jahren ist die Leber so geschädigt, dass sie sich nicht mehr erholen kann (Leberzirrhose), oder es entsteht Leberkrebs.

Was ist neu? 2013 wurden Studien für einen neuen Wirkstoff, Sofosbuvir, durchgeführt. Zusammen mit dem bereits vorhandenen Ribavirin konnten bis zu 90% der Patienten weitgehend nebenwirkungsfrei in 12-24 Wochen geheilt werden. Es wird inzwischen daran geforscht, Ribavirin durch andere Stoffe zu ersetzen, die noch besser wirken.

Wie funktioniert das? Sowohl Sofosbuvir als auch Ribavirin sind Virostatika, d.h. sie verhindern, dass sich der Virus weiter verbreitet. Beide wirken so: Das Virus dringt zwar in die Zelle ein, aber der Prozess, der die neuen Viruskomponenten aufbauen (synthetisieren) soll, wird durch die Medikamentenwirkstoffe gestört. Beim Hepatitis C Virus ist das NS5B-Protein dafür verantwortlich, die RNA des Virus zu kopieren. Sofosbovir wirkt als fehlerbehafteter Baustoff und blockiert das NS5B. Der Virus wird nicht weiter kopiert.

Wie geht es weiter? Sofosbuvir ist über ein beschleunigtes Zulassungsverfahren seit Januar 2014 in Deutschland zulässig, seit Mai der ganz neue Wirkstoff Simeprevir, und gegen Ende des Jahres kommen vermutlich noch weitere hinzu. Je nach Variante (Genotyp) des Virus stehen dann verschiedene Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung.

Möglicherweise wird es jetzt möglich sein, das Virus endlich zu besiegen…


 

Quellen: J.U., Wikipedia, Deutsche Leberhilfe e.V., Youtube

Loudness War – Krieg der Lautstärken

Unbeachtet von Vielen, hat sich in der jüngeren Vergangenheit ein neuer Trend beim Abmischen von Musik eingeschlichen, der als Loudness War bezeichnet wird.

Wozu? Wenn viel Musik nacheinander gespielt wird, soll möglichst die eigene hervorstechen. Das gilt für normale Musik genauso wie für Werbung. Um das zu erreichen, wird ganz einfach die Lautstärke erhöht. Natürlich hat kann die Musik nicht von sich aus den Lautstärkeregler steuern,  aber man kann die Musik so aufnehmen bzw. abspeichern, dass ein möglichst lauter Eindruck entsteht.

Wie geht das? Bei jeglicher digitalen Musik, ob Audio CD oder MP3, wird die Amplitude des Tons als Zahl ausgedrückt. Eine CD z.B. speichert diese als Zahlen als 16 Bit (2 Bytes), also Zahlen zwischen -32768 und +32768 ab. Als Kurve dargestellt ergibt sich dann z.B. so ein Bild:

loudness1

Um alles lauter zu machen, werden alle Zahlen mit einem Faktor multipliziert.

loudness2

Wass passiert nun aber mit den Zahlen, die bereits am Anschlag, also bei 32768 waren? Da die CD keine größeren Zahlen als 32768 im Datenstrom der Musik speichern kann, bleibt nichts weiter übrig, als dafür ebenfalls 32768 einzutragen. Das nennt man „Clipping“, es wird Information weggeschnitten. Da jeweils nur kurze Passagen sehr laut sind (z.B. der Anschlag einer Snare Drum), erscheint das vernachlässigbar. Dennoch verändert sich der Ton, und Musikfreunde mit feinerem Gehör stellen erste Auffälligkeiten fest.

loudness3

Im nächsten Schritt kann man generell versuchen, die leisen Passagen noch lauter zum machen und die lauten Passagen leiser zu lassen. Dadurch verändert sich der Klang noch einmal. Ein Musikproduzent lieferte ein anschauliches Bild für das Ergebnis: Es klingt, wie wenn eine Band mit voller Lautstärke hinter einer Schaufensterscheibe spielt.

Und die Fans? Die Musikfans haben sich damit nicht arrangieren können. Als 2008 das Metallica Album „Death Magnetic“ erschien, das als eines der lautesten Alben überhaupt gilt, wurde eine Petition gestartet, um zu erreichen, dass es nochmal neu abgemischt wird.

Und heute? Generell gilt der Loudness War als überwunden, zumindest was die Musik betrifft. Bei der Werbung gilt allerdings: Weiter aufdrehen wie bisher.  Und so kommt es, dass ein Film im Fernsehen vielleicht gerade an einer leisen Stelle unterbrochen wird, und dann die Werbung mit der maximalen Lautstärke jäh die Atmosphäre zerstört.

 


Mehr zum Tema: Youtube, Wikipedia

Quoten, Sportwetten, Dopamin

Quoten. Zu Großereignissen wie der Fußball-WM hört man viele Einschätzungen und noch mehr Meinungen über den Ausgang der Spiele. Wenn man jedoch an ernsthaften Prognosen interessiert ist, bleibt nur eine Quelle: Sportwetten.

Bei einem Fußballspiel sieht eine Wette z.B. so aus:

Deutschland gewinnt Unentschieden (X) Ghana gewinnt
1,28 5,75 9,00

(Gesehen bei einem Online-Wettanbieter, 21.06. 9:00 Uhr)

Der Buchmacher zahlt also das 1,28-fache des Einsatzes aus, wenn Deutschland gewinnt. Die Quote ist eine Einschätzung des Buchmachers darüber, wie wahrscheinlich der jeweilige Spielausgang ist.

Wie kann man die Wahrscheinlichkeiten ausrechnen? Indem man die Kehrwerte der Quoten addiert:

D X GH  Summe
1 / 1,28 = 0,78 1 / 5,75 = 0,17 1 / 9,00 = 0,11 1,06

Eigentlich sollte die Summe aller Wahrscheinlichkeiten 1,00 ergeben, da es nur drei Spielausgänge gibt. Die 0,06 (also 6%) in diesem Beispiel sind die Marge, die der Buchmacher aufschlägt. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass der Buchmacher seine Marge auf alle Ereignisse gleich verteilt (das wird vermutlich nicht stimmen!), dann erhalten wir als Wahrscheinlichkeiten:

D X GH Summe
0,78 / 1,06 = 0,74 0,17 / 1,06 = 0,16 0,11 / 1,06 = 0,10 1,00

Natürlich kann man auch ohne die Rechnerei sofort sehen: Dort, wo Quote gering (die Wahrscheinlichkeit hoch) ist, ist das wahrscheinlichste Ereignis aus Sicht des Buchmaches.

Sportwetten an der Börse. Wenn nun alle, die bei diesen Buchmacher eine Wette abschließen, auf Deutschland setzen, hat der Buchmacher ein Problem, wenn Deutschland tatsächlich am Ende gewinnt.

Der Buchmacher ist daher bestrebt, ein ausgeglichenes Buch zu haben, d.h. es soll auf allen möglichen Ausgängen der Wette so viel Geld gesetzt sein, dass Ein- und Auszahlung sich die Waage halten. Dann ist es egal wie das Spiel ausgeht, er verdient er an der Marge.

Um nun zum ausgeglichenen Buch zu kommen, können bei einer Sportwettbörse die fehlenden Wetten abgeschlossen werden. Wettbörsen sind Plattformen im Internet, bei denen Wetten gehandelt werden.  Ob man eine Wette anbietet oder eine Wette annimmt, ist letztlich egal: Man überlegt sich ein Ereignis, z. B. einen Spielausgang, einigt sich über Quote und Einsatz und schließt die Wette ab.

Es gibt einige Untersuchungen (ja, auch wissenschaftliche!), die gezeigt haben, dass Börsen bessere Prognosen abliefern können als z. B. Umfragen. Ein Grund dafür ist, dass solche Börsen allein die Richtigkeit der Prognose belohnen. Natürlich reicht dies nicht unbedingt aus, denn wenn die Masse der Marktteilnehmer bzw. die Masse des Geldes im Markt auf dem falschen Dampfer ist, ist die Prognose entsprechend falsch.

Dopamin. Wer beim Wetten gewinnt, wird wahrscheinlich ein Glücksgefühl erleben. Je nach Persönlichkeit und Konstitution kann das schon ein Anreiz sein, die nächste Wette abzuschließen. Suchtgefahr besteht. Je kürzer die Zeit zwischen Wettabschluß und Ergebnisbekanntgabe (bzw. Auszahlung), um so größer die Gefahr. Live-Wetten sind daher besonders problematisch. Aus dem Grund sind die in Deutschland staatlich organisierten Glücksspiele und Wetten reglementiert. Neurologische Forschungen haben gezeigt, dass ein kleiner Einsatz bei einer relativ langen Laufzeit -wie beim Lotto- harmlos zu sein scheint.

Jean Baudrillard

Das Hauptwerk des französischen Philosophen Jean Baudrillard (1929-2007) ist die Simulationstheorie. Erstaunlicherweise ist diese – wenn auch etwas im Verborgenen – bis in die Popkultur vorgedrungen. Im Film „Matrix“ gibt es Anspielungen auf Baudrillard.

Worin besteht nun die Theorie? Beispiel: Der Kauf eines Geländewagens (SUV) verkörpert Freiheit, Abenteuer. Allerdings liegt das Problem genau darin. Das Auto steht für das Abenteuer, man erlebt keines damit. Anstatt also auf die Suche nach einem wirklichen Abenteuer zu gehen, hat man einen Ersatz, die Simulation. Somit befördert der Konsum, dass an die Position des Originals ein sog. Simulakrum (echtes/virtuelles verwandtes/ähnliches Ding) tritt. Da auch die Zuschauer die Symbole verstehen, die mit dem Kauf und dem Besitz (dem Konsum) verbunden sind, wird der Effekt noch verstärkt. Die eigentliche Anschaffung tritt in den Hintergrund – denn, würde es nur ums Fahren alleine gehen, ist der SUV oder der exklusive Sportwagen sicherlich eine unsinnige Wahl. Am Ende stehen alle im gleichen Stau. Und welcher Fahrer bringt seinen Geländewagen denn wirklich ins Gelände?

So gesehen hat er Recht wenn er behauptet, dass der Wert eines Gegenstandes als Zeichen entkoppelt wurde vom Wert als Gebrauchsgegenstand.

Bis hierher scheint die Theorie nur eine Variante der Konsumkritik zu sein. Baudrillard bringt das Prinzip jedoch noch weiter:

Zum einen blockieren sich die Menschen durch die Beschäftigung mit Konsum selbst. Wer ständig konsumiert, macht keinen Ärger und setzt sich nicht kritisch mit der Welt auseinander.

Zum anderen gilt: Wenn der Gebrauchswert immer weiter in den Hintergrund tritt, spielt er irgendwann gar keine Rolle mehr. Es wird z.B. etwas angeschafft was nie benutzt wird. Am Ende wird das Zeichen, welches dem Gegenstand anhaftet, zum eigentlichen Selbstzweck.

Die bisher am weitesten fortgeschrittene Steigerung dieses Prinzips sind die virtuellen Welten von Computerspielen. Hier ist alles simuliert, auch die Erfolge, die man als Spieler erringen kann. Gegenstände sind virtuell, ihr tatsächlicher Gebrauchswert ist nicht existent.

So viel für heute, die Gilde ruft; ich muss jetzt zum Raid


Quelle: SWR2 Wissen – Jean Baudrillard und die Kultur der Simulation

Gemini Rue

Was ist das? Gemini Rue ist ein SciFi Point-and-Klick Adventure der alten Schule. „Alt“, weil es das Adventure Game Interpreter benutzt, mit dem Sierra früher die Kings Quest und Space Quest Spiele programmiert hat. „Alt“ ebenso, weil diese Spiele nur eine geringe Bildschirmauflösung haben und somit sehr pixelig sind. Also quasi ein Retro-Spiel, aber neu. Anders als bei den alten Spielen muss kein Text mehr eingegeben werden.

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Worum geht es? Die Handlung spielt im 23. Jahrhundert im Gemini-System. Man spielt Azriel Odin, der sich auf der Suche nach seinem Bruder Daniel durch allerhand Hindernisse kämpfen muss. In der Parallelhandlung spielt man Daniel, der sich in Gefangenschaft befindet. Es ist von Anfang an klar, dass sich beide Handlungsstränge aufeinander zu bewegen.

Dass es zu einer Wendung kommt, ist irgendwie klar, aber es ist (zum Glück) unmöglich vorauszusagen, worin diese besteht.

Also? Jeder weiß: Wenn ein trenchcoattragender Ermittler nachts im Regen einer Science Fiction Geschichte unterwegs ist, dann hat der Autor ebenfalls Blade Runner angesehen. Wer den Film mag, dem wird Gemini Rue auch gefallen.

Interessanterweise wird gerade durch die pixelige Grafik einerseits und dem modernen, klaren Sound andererseits eine Atmosphäre erzeugt, die wunderbar passt. Um diesen Effekt noch zu verstärken sollte man das Spiel dann auch nur nach Einbruch der Dunkelheit spielen.

Wunderbar ist auch, dass Gemini Rue sich um mehr dreht, als um die Geschichte. Wie bei Blade Runner geht es in Wahrheit um die Frage, was ein Mensch ist, was ihn ausmacht. In der Geschichte gibt es mehrere Figuren, die eine eigene Antwort auf diese Fragen haben.

Es ist schön und beeindruckend zugleich, wenn es einem kleinen Indie-Spiel gelingt, was andere mit großen Budgets nicht schaffen…


Quelle: GoG, Wadjet Eye Games